Grundsteuer-Hebesatz Brunnen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Brunnen (Neuburg-Schrobenhausen) in Bayern.
Brunnen
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09185123
So steht Brunnen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 340 % liegt Brunnen auf Platz 429 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Brunnen liegt 62 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Von den 18 Gemeinden im Kreis Neuburg-Schrobenhausen hat Brunnen den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 286 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 340 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).
Rechenbeispiel für Brunnen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Brunnen 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 62 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Brunnen.
Hebesatz-Entwicklung in Brunnen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 370 % | 370 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 370 % | 370 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 370 % | 370 % | 0 % |
| 2025 | 340 % | 340 % | -30 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neuburg-Schrobenhausen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Waidhofen | 2.317 | 410 % | 2025 |
| 2 | Gachenbach | 2.624 | 380 % | 2025 |
| 3 | Langenmosen | 1.674 | 380 % | 2025 |
| 4 | Berg im Gau | 1.401 | 350 % | 2025 |
| 5 | Brunnen | 1.841 | 340 % | 2025 |
| 6 | Ehekirchen | 3.674 | 320 % | 2025 |
| 7 | Rohrenfels | 1.636 | 320 % | 2025 |
| 8 | Oberhausen | 3.231 | 310 % | 2025 |
| 9 | Rennertshofen | 4.835 | 300 % | 2025 |
| 10 | Neuburg a.d.Donau, GKSt | 30.039 | 295 % | 2025 |
| 11 | Schrobenhausen | 17.916 | 260 % | 2025 |
| 12 | Burgheim | 4.656 | 250 % | 2025 |
| 13 | Karlshuld | 5.972 | 250 % | 2025 |
| 14 | Aresing | 3.099 | 220 % | 2025 |
| 15 | Karlskron | 5.159 | 220 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (18 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Brunnen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Brunnen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Brunnen bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Brunnen hoch?
Mit 340 % liegt Brunnen auf Platz 429 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Brunnen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 340 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Brunnen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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