Berg

BY
Bayern Hof PLZ 95180 1.951 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 300 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -60 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09475113

Grundsteuer für Berg berechnen
Auf einen Blick

So steht Berg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 300 % liegt Berg auf Platz 757 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Berg liegt 22 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Hof

Von den 27 Gemeinden im Kreis Hof hat Berg den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 250 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 300 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).

Rechenbeispiel für Berg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Berg 300 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 22 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 180,00 € im Jahr bzw. 45,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 300 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 300 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Berg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Berg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 375 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 375 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 375 % 360 % 0 %
2025 300 % 300 % -60 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hof

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hof

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Steben 3.192 320 % 2025
2 Münchberg 9.884 310 % 2025
3 Rehau 9.055 310 % 2025
4 Berg 1.951 300 % 2025
5 Konradsreuth 3.119 290 % 2025
6 Stammbach 2.317 285 % 2025
7 Leupoldsgrün 1.235 280 % 2025
8 Köditz 2.346 270 % 2025
9 Oberkotzau 5.249 270 % 2025
10 Lichtenberg 927 260 % 2025
11 Trogen 1.367 260 % 2025
12 Naila 7.486 250 % 2025
13 Regnitzlosau 2.219 250 % 2025
14 Gattendorf 1.029 240 % 2025
15 Selbitz 4.131 235 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Berg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Berg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Berg bei 300 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Berg hoch?

Mit 300 % liegt Berg auf Platz 757 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Berg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 300 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Berg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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