Grundsteuer-Hebesatz Asbach-Bäumenheim
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Asbach-Bäumenheim (Donau-Ries) in Bayern.
Asbach-Bäumenheim
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09779115
So steht Asbach-Bäumenheim im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 260 % liegt Asbach-Bäumenheim auf Platz 1076 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Asbach-Bäumenheim liegt 18 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Donau-Ries
Von den 44 Gemeinden im Kreis Donau-Ries hat Asbach-Bäumenheim den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 216 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 260 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).
Rechenbeispiel für Asbach-Bäumenheim
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Asbach-Bäumenheim 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 18 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Asbach-Bäumenheim.
Hebesatz-Entwicklung in Asbach-Bäumenheim
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 300 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 300 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 300 % | 0 % |
| 2025 | 675 % | 260 % | -40 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Donau-Ries
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Marxheim | 2.571 | 310 % | 2025 |
| 3 | Deiningen | 1.843 | 290 % | 2025 |
| 4 | Donauwörth, GKSt | 20.024 | 290 % | 2025 |
| 5 | Tapfheim | 4.126 | 290 % | 2025 |
| 6 | Rain | 9.197 | 280 % | 2025 |
| 7 | Wechingen | 1.397 | 280 % | 2025 |
| 8 | Mertingen | 3.977 | 265 % | 2025 |
| 9 | Asbach-Bäumenheim | 4.777 | 260 % | 2025 |
| 10 | Fremdingen | 2.056 | 260 % | 2025 |
| 11 | Oberndorf a.Lech | 2.649 | 260 % | 2025 |
| 12 | Oettingen i.Bay. | 5.189 | 255 % | 2025 |
| 13 | Holzheim | 1.131 | 250 % | 2025 |
| 14 | Kaisheim | 3.999 | 250 % | 2025 |
| 15 | Reimlingen | 1.366 | 250 % | 2025 |
| 16 | Hohenaltheim | 540 | 240 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (44 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Asbach-Bäumenheim
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Asbach-Bäumenheim?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Asbach-Bäumenheim bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 675 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Asbach-Bäumenheim hoch?
Mit 260 % liegt Asbach-Bäumenheim auf Platz 1076 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 45 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Asbach-Bäumenheim den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 260 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Asbach-Bäumenheim?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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