Ansbach

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Bayern PLZ 91522 40.554 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 390 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +10 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09561000

Grundsteuer für Ansbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Ansbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 390 % liegt Ansbach auf Platz 184 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Ansbach liegt 112 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 390 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Ansbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ansbach 390 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 112 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,00 € im Jahr bzw. 58,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 390 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 390 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ansbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Ansbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 380 % 0 %
2025 480 % 390 % +10 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Bayern

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Schwabach 40.702 480 % 2025
Coburg 40.970 310 % 2025
Germering, GKSt 41.155 545 % 2025
Neumarkt i.d.OPf., GKSt 41.258 255 % 2025
Weiden i.d.OPf. 42.453 400 % 2025
Amberg 42.631 400 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Ansbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ansbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ansbach bei 390 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Ansbach hoch?

Mit 390 % liegt Ansbach auf Platz 184 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Ansbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 390 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ansbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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