Winterbach

BW
Baden-Württemberg Rems-Murr-Kreis PLZ 73650 7.567 Einwohner
Grundsteuer A 530 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 240 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -145 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08119086

Grundsteuer für Winterbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Winterbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 240 % liegt Winterbach auf Platz 724 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Winterbach liegt 83 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rems-Murr-Kreis

Von den 31 Gemeinden im Kreis Rems-Murr-Kreis hat Winterbach den 16.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 252 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 240 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %).

Rechenbeispiel für Winterbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Winterbach 240 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 83 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 144,00 € im Jahr bzw. 36,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 240 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 240 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Winterbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Winterbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 385 % +25 %
2024 (vor der Reform) 300 % 385 % 0 %
2025 530 % 240 % -145 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rems-Murr-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rems-Murr-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
12 Fellbach 46.659 255 % 2025
13 Althütte 4.156 250 % 2025
14 Burgstetten 3.668 250 % 2025
15 Schorndorf 41.469 245 % 2025
16 Allmersbach im Tal 4.914 240 % 2025
17 Kirchberg an der Murr 4.062 240 % 2025
18 Weissach im Tal 7.598 240 % 2025
19 Winterbach 7.567 240 % 2025
20 Kaisersbach 2.389 236 % 2025
21 Kernen im Remstal 15.907 230 % 2025
22 Remshalden 14.291 230 % 2025
23 Oppenweiler 4.485 215 % 2025
24 Leutenbach 12.036 200 % 2025
25 Rudersberg 11.543 200 % 2025
26 Waiblingen 57.186 200 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (31 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Winterbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Winterbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Winterbach bei 240 %, für die Grundsteuer A bei 530 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Winterbach hoch?

Mit 240 % liegt Winterbach auf Platz 724 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Winterbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 240 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Winterbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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