Widdern

BW
Baden-Württemberg Heilbronn PLZ 74259 1.801 Einwohner
Grundsteuer A 560 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 450 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08125103

Grundsteuer für Widdern berechnen
Auf einen Blick

So steht Widdern im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 450 % liegt Widdern auf Platz 183 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Widdern liegt 127 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Heilbronn

Von den 46 Gemeinden im Kreis Heilbronn hat Widdern den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 291 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 450 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).

Rechenbeispiel für Widdern

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Widdern 450 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 127 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 270,00 € im Jahr bzw. 67,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 450 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 450 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Widdern.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Widdern

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 420 % 0 %
2025 560 % 450 % +30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Heilbronn

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heilbronn

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Roigheim 1.482 720 % 2025
2 Jagsthausen 1.730 587 % 2025
3 Bad Wimpfen 7.725 475 % 2025
4 Möckmühl 8.489 455 % 2025
5 Widdern 1.801 450 % 2025
6 Bad Friedrichshall 19.910 425 % 2025
7 Neckarsulm 26.470 400 % 2025
8 Gundelsheim 7.313 390 % 2025
9 Hardthausen am Kocher 4.499 360 % 2025
10 Neudenau 5.608 347 % 2025
11 Oedheim 6.692 345 % 2025
12 Langenbrettach 3.889 325 % 2025
13 Neuenstadt am Kocher 10.218 325 % 2025
14 Pfaffenhofen 2.575 305 % 2025
15 Untereisesheim 4.330 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (46 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Widdern

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Widdern?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Widdern bei 450 %, für die Grundsteuer A bei 560 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Widdern hoch?

Mit 450 % liegt Widdern auf Platz 183 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Widdern den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 450 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Widdern?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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