Waldenbuch

BW
Baden-Württemberg Böblingen PLZ 71111 8.740 Einwohner
Grundsteuer A 500 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 185 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -215 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08115048

Grundsteuer für Waldenbuch berechnen
Auf einen Blick

So steht Waldenbuch im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 185 % liegt Waldenbuch auf Platz 937 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 14 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Waldenbuch liegt 138 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Böblingen

Von den 26 Gemeinden im Kreis Böblingen hat Waldenbuch den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 195 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 185 % gesunken (-155 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Waldenbuch

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Waldenbuch 185 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 138 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 111,00 € im Jahr bzw. 27,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 185 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 185 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Waldenbuch.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Waldenbuch

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 375 % 375 % +35 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % +25 %
2025 500 % 185 % -215 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Böblingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Böblingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Leonberg 49.514 220 % 2025
8 Sindelfingen 61.428 216 % 2025
9 Grafenau 6.582 215 % 2025
10 Steinenbronn 6.315 215 % 2025
11 Böblingen 51.204 198 % 2025
12 Aidlingen 9.313 195 % 2025
13 Renningen 18.728 190 % 2025
14 Waldenbuch 8.740 185 % 2025
15 Nufringen 5.804 180 % 2025
16 Schönaich 10.483 175 % 2025
17 Weissach 7.749 170 % 2025
18 Ehningen 9.275 165 % 2025
19 Deckenpfronn 3.241 160 % 2025
20 Rutesheim 11.047 160 % 2025
21 Hildrizhausen 3.659 154 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Waldenbuch

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Waldenbuch?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Waldenbuch bei 185 %, für die Grundsteuer A bei 500 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Waldenbuch hoch?

Mit 185 % liegt Waldenbuch auf Platz 937 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 14 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Waldenbuch den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 185 % gesunken (-155 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Waldenbuch?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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