Grundsteuer-Hebesatz Steinenbronn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinenbronn (Böblingen) in Baden-Württemberg.
Steinenbronn
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08115046
So steht Steinenbronn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 215 % liegt Steinenbronn auf Platz 827 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 24 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Steinenbronn liegt 108 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Böblingen
Von den 26 Gemeinden im Kreis Böblingen hat Steinenbronn den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 195 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 215 % gesunken (-115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).
Rechenbeispiel für Steinenbronn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinenbronn 215 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 108 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 129,00 € im Jahr bzw. 32,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 215 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 215 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinenbronn.
Hebesatz-Entwicklung in Steinenbronn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 330 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | +30 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | 0 % |
| 2025 | 490 % | 215 % | -145 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Böblingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 3 | Gäufelden | 9.199 | 270 % | 2025 |
| 4 | Jettingen | 8.064 | 240 % | 2025 |
| 5 | Mötzingen | 3.734 | 235 % | 2025 |
| 6 | Herrenberg | 34.167 | 225 % | 2025 |
| 7 | Leonberg | 49.514 | 220 % | 2025 |
| 8 | Sindelfingen | 61.428 | 216 % | 2025 |
| 9 | Grafenau | 6.582 | 215 % | 2025 |
| 10 | Steinenbronn | 6.315 | 215 % | 2025 |
| 11 | Böblingen | 51.204 | 198 % | 2025 |
| 12 | Aidlingen | 9.313 | 195 % | 2025 |
| 13 | Renningen | 18.728 | 190 % | 2025 |
| 14 | Waldenbuch | 8.740 | 185 % | 2025 |
| 15 | Nufringen | 5.804 | 180 % | 2025 |
| 16 | Schönaich | 10.483 | 175 % | 2025 |
| 17 | Weissach | 7.749 | 170 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinenbronn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinenbronn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinenbronn bei 215 %, für die Grundsteuer A bei 490 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Steinenbronn hoch?
Mit 215 % liegt Steinenbronn auf Platz 827 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 24 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinenbronn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 215 % gesunken (-115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinenbronn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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