Grundsteuer-Hebesatz Tuttlingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Tuttlingen (Tuttlingen) in Baden-Württemberg.
Tuttlingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08327050
So steht Tuttlingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 430 % liegt Tuttlingen auf Platz 206 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Tuttlingen liegt 107 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Tuttlingen
Von den 35 Gemeinden im Kreis Tuttlingen hat Tuttlingen den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 451 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 430 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Tuttlingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Tuttlingen 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 107 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Tuttlingen.
Hebesatz-Entwicklung in Tuttlingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 280 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 280 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 280 % | 390 % | +30 % |
| 2025 | 410 % | 430 % | +40 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Tuttlingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 7 | Egesheim | 631 | 565 % | 2025 |
| 8 | Bubsheim | 1.447 | 550 % | 2025 |
| 9 | Mahlstetten | 818 | 540 % | 2025 |
| 10 | Böttingen | 1.432 | 530 % | 2025 |
| 11 | Trossingen | 17.538 | 475 % | 2025 |
| 12 | Immendingen | 6.635 | 470 % | 2024 |
| 13 | Mühlheim an der Donau | 3.622 | 470 % | 2025 |
| 14 | Tuttlingen | 37.093 | 430 % | 2025 |
| 15 | Neuhausen ob Eck | 4.093 | 400 % | 2025 |
| 16 | Dürbheim | 1.718 | 380 % | 2025 |
| 17 | Denkingen | 2.962 | 370 % | 2025 |
| 18 | Gosheim | 3.704 | 370 % | 2025 |
| 19 | Spaichingen | 13.750 | 370 % | 2025 |
| 20 | Wehingen | 3.692 | 365 % | 2025 |
| 21 | Renquishausen | 809 | 360 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (35 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Tuttlingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Tuttlingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Tuttlingen bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 410 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Tuttlingen hoch?
Mit 430 % liegt Tuttlingen auf Platz 206 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Tuttlingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 430 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Tuttlingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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