Renquishausen

BW
Baden-Württemberg Tuttlingen PLZ 78603 809 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 360 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08327041

Grundsteuer für Renquishausen berechnen
Auf einen Blick

So steht Renquishausen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 360 % liegt Renquishausen auf Platz 342 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Renquishausen liegt 37 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Tuttlingen

Von den 35 Gemeinden im Kreis Tuttlingen hat Renquishausen den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 451 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 360 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).

Rechenbeispiel für Renquishausen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Renquishausen 360 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 37 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 216,00 € im Jahr bzw. 54,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 360 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 360 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Renquishausen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Renquishausen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 330 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 330 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 330 % 0 %
2025 400 % 360 % +30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Tuttlingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Tuttlingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
14 Tuttlingen 37.093 430 % 2025
15 Neuhausen ob Eck 4.093 400 % 2025
16 Dürbheim 1.718 380 % 2025
17 Denkingen 2.962 370 % 2025
18 Gosheim 3.704 370 % 2025
19 Spaichingen 13.750 370 % 2025
20 Wehingen 3.692 365 % 2025
21 Renquishausen 809 360 % 2025
22 Geisingen 6.166 350 % 2025
23 Seitingen-Oberflacht 2.519 350 % 2025
24 Deilingen 1.870 345 % 2025
25 Aldingen 7.834 340 % 2025
26 Frittlingen 2.127 340 % 2025
27 Wurmlingen 3.990 340 % 2025
28 Emmingen-Liptingen 4.886 335 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (35 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Renquishausen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Renquishausen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Renquishausen bei 360 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Renquishausen hoch?

Mit 360 % liegt Renquishausen auf Platz 342 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Renquishausen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 360 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Renquishausen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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