Spraitbach

BW
Baden-Württemberg Ostalbkreis PLZ 73565 3.400 Einwohner
Grundsteuer A 370 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 285 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -85 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08136066

Grundsteuer für Spraitbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Spraitbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 285 % liegt Spraitbach auf Platz 570 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Spraitbach liegt 38 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ostalbkreis

Von den 42 Gemeinden im Kreis Ostalbkreis hat Spraitbach den 33.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 364 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 285 % gesunken (-85 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Spraitbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Spraitbach 285 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 38 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 171,00 € im Jahr bzw. 42,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 285 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 285 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Spraitbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Spraitbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 370 % 370 % 0 %
2025 370 % 285 % -85 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ostalbkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostalbkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
26 Schechingen 2.239 340 % 2025
27 Bartholomä 2.043 334 % 2025
28 Ellwangen (Jagst) 24.589 330 % 2025
29 Heuchlingen 1.855 325 % 2025
30 Neuler 3.281 300 % 2025
31 Mögglingen 4.300 290 % 2025
32 Täferrot 982 290 % 2025
33 Spraitbach 3.400 285 % 2025
34 Göggingen 2.558 280 % 2025
35 Heubach 10.241 280 % 2025
36 Iggingen 2.629 280 % 2025
37 Waldstetten 7.018 280 % 2025
38 Böbingen an der Rems 4.523 263 % 2025
39 Essingen 6.421 260 % 2025
40 Lorch 10.704 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (42 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Spraitbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Spraitbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Spraitbach bei 285 %, für die Grundsteuer A bei 370 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Spraitbach hoch?

Mit 285 % liegt Spraitbach auf Platz 570 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Spraitbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 285 % gesunken (-85 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Spraitbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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