Schwendi

BW
Baden-Württemberg Biberach PLZ 88477 6.897 Einwohner
Grundsteuer A 335 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 335 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08426108

Grundsteuer für Schwendi berechnen
Auf einen Blick

So steht Schwendi im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 335 % liegt Schwendi auf Platz 418 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Schwendi liegt 12 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Biberach

Von den 45 Gemeinden im Kreis Biberach hat Schwendi den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 303 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Schwendi unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Schwendi

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwendi 335 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 12 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 201,00 € im Jahr bzw. 50,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 335 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 335 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwendi.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schwendi

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 335 % 335 % –
2023 (vor der Reform) 335 % 335 % 0 %
2024 (vor der Reform) 335 % 335 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Biberach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Biberach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Ertingen 5.375 490 % 2025
2 Riedlingen 11.122 455 % 2025
3 Moosburg 224 400 % 2025
4 Unlingen 2.432 400 % 2025
5 Altheim 2.159 390 % 2025
6 Langenenslingen 3.648 390 % 2025
7 Dürmentingen 2.661 360 % 2025
8 Schwendi 6.897 335 % 2024
9 Betzenweiler 736 330 % 2025
10 Uttenweiler 3.749 330 % 2025
11 Kanzach 509 325 % 2025
12 Hochdorf 2.416 320 % 2024
13 Ummendorf 4.457 320 % 2024
14 Attenweiler 1.961 310 % 2025
15 Bad Buchau 4.622 310 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schwendi

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwendi?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwendi bei 335 %, für die Grundsteuer A bei 335 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Schwendi hoch?

Mit 335 % liegt Schwendi auf Platz 418 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schwendi den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Schwendi unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwendi?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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