Grundsteuer-Hebesatz Rastatt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rastatt (Rastatt) in Baden-Württemberg.
Rastatt
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08216043
So steht Rastatt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 385 % liegt Rastatt auf Platz 300 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Rastatt liegt 62 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rastatt
Von den 23 Gemeinden im Kreis Rastatt hat Rastatt den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 297 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 385 % gesunken (-45 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Rastatt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rastatt 385 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 62 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 231,00 € im Jahr bzw. 57,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 385 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 385 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rastatt.
Hebesatz-Entwicklung in Rastatt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 430 % | 0 % |
| 2025 | 385 % | 385 % | -45 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rastatt
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Forbach | 4.571 | 610 % | 2025 |
| 2 | Weisenbach | 2.387 | 590 % | 2025 |
| 3 | Gernsbach | 14.264 | 430 % | 2025 |
| 4 | Loffenau | 2.492 | 390 % | 2025 |
| 5 | Rastatt | 50.753 | 385 % | 2025 |
| 6 | Bühlertal | 7.660 | 380 % | 2025 |
| 7 | Gaggenau | 29.394 | 350 % | 2025 |
| 8 | Bühl | 28.433 | 330 % | 2025 |
| 9 | Kuppenheim | 8.161 | 300 % | 2025 |
| 10 | Lichtenau | 4.969 | 300 % | 2025 |
| 11 | Rheinmünster | 6.433 | 280 % | 2025 |
| 12 | Hügelsheim | 4.950 | 265 % | 2025 |
| 13 | Ottersweier | 6.351 | 260 % | 2025 |
| 14 | Iffezheim | 5.186 | 250 % | 2025 |
| 15 | Sinzheim | 11.547 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rastatt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rastatt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rastatt bei 385 %, für die Grundsteuer A bei 385 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rastatt hoch?
Mit 385 % liegt Rastatt auf Platz 300 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rastatt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 385 % gesunken (-45 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rastatt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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