Gernsbach

BW
Baden-Württemberg Rastatt PLZ 76593 14.264 Einwohner
Grundsteuer A 1100 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 430 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -10 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08216017

Grundsteuer für Gernsbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Gernsbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 430 % liegt Gernsbach auf Platz 206 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Gernsbach liegt 107 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rastatt

Von den 23 Gemeinden im Kreis Rastatt hat Gernsbach den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 297 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 430 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %).

Rechenbeispiel für Gernsbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gernsbach 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 107 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gernsbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gernsbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 800 % 440 % –
2023 (vor der Reform) 800 % 440 % 0 %
2024 (vor der Reform) 800 % 440 % 0 %
2025 1100 % 430 % -10 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rastatt

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rastatt

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Forbach 4.571 610 % 2025
2 Weisenbach 2.387 590 % 2025
3 Gernsbach 14.264 430 % 2025
4 Loffenau 2.492 390 % 2025
5 Rastatt 50.753 385 % 2025
6 Bühlertal 7.660 380 % 2025
7 Gaggenau 29.394 350 % 2025
8 Bühl 28.433 330 % 2025
9 Kuppenheim 8.161 300 % 2025
10 Lichtenau 4.969 300 % 2025
11 Rheinmünster 6.433 280 % 2025
12 Hügelsheim 4.950 265 % 2025
13 Ottersweier 6.351 260 % 2025
14 Iffezheim 5.186 250 % 2025
15 Sinzheim 11.547 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Gernsbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gernsbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gernsbach bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 1100 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Gernsbach hoch?

Mit 430 % liegt Gernsbach auf Platz 206 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gernsbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 430 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gernsbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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