Ohlsbach

BW
Baden-Württemberg Ortenaukreis PLZ 77797 3.356 Einwohner
Grundsteuer A 470 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 230 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -100 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08317097

Grundsteuer für Ohlsbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Ohlsbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 230 % liegt Ohlsbach auf Platz 763 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Ohlsbach liegt 93 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ortenaukreis

Von den 51 Gemeinden im Kreis Ortenaukreis hat Ohlsbach den 42.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 369 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 230 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).

Rechenbeispiel für Ohlsbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ohlsbach 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 93 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ohlsbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Ohlsbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 330 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 330 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 330 % 0 %
2025 470 % 230 % -100 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ortenaukreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ortenaukreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
36 Hohberg 8.143 280 % 2025
37 Lauf 3.965 260 % 2025
38 Renchen 7.568 253 % 2025
39 Mahlberg 5.239 250 % 2025
40 Friesenheim 13.884 240 % 2025
41 Rust 4.874 240 % 2025
42 Neuried 9.980 230 % 2025
43 Ohlsbach 3.356 230 % 2025
44 Meißenheim 4.177 220 % 2025
45 Rheinau 11.374 220 % 2025
46 Ringsheim 2.810 220 % 2025
47 Schwanau 7.057 220 % 2025
48 Schutterwald 7.354 217 % 2025
49 Ortenberg 3.569 210 % 2025
50 Kippenheim 5.534 205 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (51 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Ohlsbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ohlsbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ohlsbach bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 470 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Ohlsbach hoch?

Mit 230 % liegt Ohlsbach auf Platz 763 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Ohlsbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 230 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ohlsbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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