Grundsteuer-Hebesatz Öpfingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Öpfingen (Alb-Donau-Kreis) in Baden-Württemberg.
Öpfingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08425093
So steht Öpfingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 223 % liegt Öpfingen auf Platz 797 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Öpfingen liegt 100 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Alb-Donau-Kreis
Von den 55 Gemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis hat Öpfingen den 48.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 223 % gesunken (-77 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Öpfingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Öpfingen 223 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 100 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 133,80 € im Jahr bzw. 33,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 223 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 223 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Öpfingen.
Hebesatz-Entwicklung in Öpfingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 370 % | 350 % | +50 % |
| 2025 | 610 % | 223 % | -127 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 41 | Nerenstetten | 377 | 250 % | 2025 |
| 42 | Beimerstetten | 2.409 | 245 % | 2025 |
| 43 | Merklingen | 2.153 | 240 % | 2025 |
| 44 | Rechtenstein | 287 | 240 % | 2025 |
| 45 | Balzheim | 2.133 | 236 % | 2025 |
| 46 | Setzingen | 748 | 230 % | 2025 |
| 47 | Hausen am Bussen | 277 | 226 % | 2025 |
| 48 | Griesingen | 1.043 | 223 % | 2025 |
| 49 | Öpfingen | 2.291 | 223 % | 2025 |
| 50 | Oberdischingen | 2.344 | 220 % | 2025 |
| 51 | Heroldstatt | 2.903 | 215 % | 2025 |
| 52 | Börslingen | 169 | 210 % | 2025 |
| 53 | Allmendingen | 4.899 | 206 % | 2025 |
| 54 | Altheim | 572 | 197 % | 2025 |
| 55 | Emeringen | 180 | 171 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Öpfingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Öpfingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Öpfingen bei 223 %, für die Grundsteuer A bei 610 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Öpfingen hoch?
Mit 223 % liegt Öpfingen auf Platz 797 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Öpfingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 223 % gesunken (-77 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Öpfingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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