Grundsteuer-Hebesatz Mulfingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Mulfingen (Hohenlohekreis) in Baden-Württemberg.
Mulfingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08126056
So steht Mulfingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 610 % liegt Mulfingen auf Platz 48 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Mulfingen liegt 287 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Hohenlohekreis
Von den 16 Gemeinden im Kreis Hohenlohekreis hat Mulfingen den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 498 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 610 % gestiegen (+280 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Mulfingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mulfingen 610 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 287 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 366,00 € im Jahr bzw. 91,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 610 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 610 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mulfingen.
Hebesatz-Entwicklung in Mulfingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 330 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 350 % | +20 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 585 % | 610 % | +260 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hohenlohekreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Dörzbach | 2.547 | 1060 % | 2025 |
| 2 | Schöntal | 5.599 | 695 % | 2025 |
| 3 | Krautheim | 4.502 | 670 % | 2025 |
| 4 | Mulfingen | 3.633 | 610 % | 2025 |
| 5 | Ingelfingen | 5.468 | 585 % | 2025 |
| 6 | Künzelsau | 16.457 | 570 % | 2025 |
| 7 | Weißbach | 2.070 | 490 % | 2025 |
| 8 | Niedernhall | 4.132 | 470 % | 2025 |
| 9 | Forchtenberg | 5.375 | 420 % | 2025 |
| 10 | Zweiflingen | 1.817 | 400 % | 2025 |
| 11 | Waldenburg | 2.987 | 380 % | 2024 |
| 12 | Öhringen | 25.871 | 370 % | 2025 |
| 13 | Kupferzell | 6.663 | 340 % | 2025 |
| 14 | Bretzfeld | 12.624 | 315 % | 2025 |
| 15 | Neuenstein | 6.556 | 315 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (16 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Mulfingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mulfingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mulfingen bei 610 %, für die Grundsteuer A bei 585 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Mulfingen hoch?
Mit 610 % liegt Mulfingen auf Platz 48 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Mulfingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 610 % gestiegen (+280 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mulfingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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