Grundsteuer-Hebesatz Leingarten
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Leingarten (Heilbronn) in Baden-Württemberg.
Leingarten
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08125058
So steht Leingarten im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 240 % liegt Leingarten auf Platz 724 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Leingarten liegt 83 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Heilbronn
Von den 46 Gemeinden im Kreis Heilbronn hat Leingarten den 28.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 291 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 240 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Leingarten
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Leingarten 240 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 83 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 144,00 € im Jahr bzw. 36,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 240 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 240 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Leingarten.
Hebesatz-Entwicklung in Leingarten
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 390 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 390 % | 390 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 390 % | 0 % |
| 2025 | 390 % | 240 % | -150 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heilbronn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 21 | Offenau | 2.847 | 280 % | 2025 |
| 22 | Abstatt | 5.000 | 260 % | 2025 |
| 23 | Eppingen | 22.796 | 260 % | 2025 |
| 24 | Löwenstein | 3.406 | 255 % | 2025 |
| 25 | Kirchardt | 5.944 | 254 % | 2025 |
| 26 | Güglingen | 6.344 | 250 % | 2025 |
| 27 | Massenbachhausen | 3.725 | 250 % | 2025 |
| 28 | Leingarten | 11.595 | 240 % | 2025 |
| 29 | Nordheim | 8.531 | 240 % | 2025 |
| 30 | Cleebronn | 3.037 | 230 % | 2025 |
| 31 | Brackenheim | 16.712 | 227 % | 2025 |
| 32 | Ellhofen | 3.962 | 226 % | 2025 |
| 33 | Ittlingen | 2.613 | 225 % | 2025 |
| 34 | Eberstadt | 3.212 | 222 % | 2025 |
| 35 | Wüstenrot | 6.674 | 220 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (46 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Leingarten
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Leingarten?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Leingarten bei 240 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Leingarten hoch?
Mit 240 % liegt Leingarten auf Platz 724 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Leingarten den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 240 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Leingarten?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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