Grundsteuer-Hebesatz Eppingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Eppingen (Heilbronn) in Baden-Württemberg.
Eppingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08125026
So steht Eppingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 260 % liegt Eppingen auf Platz 651 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 39 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Eppingen liegt 63 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Heilbronn
Von den 46 Gemeinden im Kreis Heilbronn hat Eppingen den 22.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 291 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 260 % gesunken (-125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %).
Rechenbeispiel für Eppingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eppingen 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 63 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eppingen.
Hebesatz-Entwicklung in Eppingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 410 % | 385 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 410 % | 385 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 410 % | 385 % | 0 % |
| 2025 | 630 % | 260 % | -125 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heilbronn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 16 | Bad Rappenau | 22.728 | 297 % | 2025 |
| 17 | Lauffen am Neckar | 12.218 | 295 % | 2025 |
| 18 | Schwaigern | 11.784 | 290 % | 2025 |
| 19 | Siegelsbach | 1.663 | 290 % | 2025 |
| 20 | Zaberfeld | 4.157 | 285 % | 2025 |
| 21 | Offenau | 2.847 | 280 % | 2025 |
| 22 | Abstatt | 5.000 | 260 % | 2025 |
| 23 | Eppingen | 22.796 | 260 % | 2025 |
| 24 | Löwenstein | 3.406 | 255 % | 2025 |
| 25 | Kirchardt | 5.944 | 254 % | 2025 |
| 26 | Güglingen | 6.344 | 250 % | 2025 |
| 27 | Massenbachhausen | 3.725 | 250 % | 2025 |
| 28 | Leingarten | 11.595 | 240 % | 2025 |
| 29 | Nordheim | 8.531 | 240 % | 2025 |
| 30 | Cleebronn | 3.037 | 230 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (46 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Eppingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eppingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eppingen bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 630 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Eppingen hoch?
Mit 260 % liegt Eppingen auf Platz 651 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 39 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Eppingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 260 % gesunken (-125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eppingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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