Grundsteuer-Hebesatz Kronau
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Kronau (Karlsruhe) in Baden-Württemberg.
Kronau
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08215039
So steht Kronau im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 165 % liegt Kronau auf Platz 1002 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Kronau liegt 158 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Karlsruhe
Von den 32 Gemeinden im Kreis Karlsruhe hat Kronau den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 187 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 165 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).
Rechenbeispiel für Kronau
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kronau 165 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 158 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 99,00 € im Jahr bzw. 24,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 165 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 165 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kronau.
Hebesatz-Entwicklung in Kronau
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | 0 % |
| 2025 | 195 % | 165 % | -135 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Karlsruhe
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 14 | Rheinstetten | 21.233 | 200 % | 2025 |
| 15 | Weingarten (Baden) | 10.582 | 195 % | 2025 |
| 16 | Waghäusel | 22.301 | 190 % | 2025 |
| 17 | Ettlingen | 38.557 | 185 % | 2025 |
| 18 | Stutensee | 25.422 | 179 % | 2025 |
| 19 | Walzbachtal | 9.940 | 170 % | 2025 |
| 20 | Eggenstein-Leopoldshafen | 16.850 | 165 % | 2025 |
| 21 | Kronau | 6.077 | 165 % | 2025 |
| 22 | Forst | 7.998 | 160 % | 2025 |
| 23 | Hambrücken | 5.687 | 160 % | 2025 |
| 24 | Karlsdorf-Neuthard | 10.673 | 150 % | 2025 |
| 25 | Philippsburg | 13.765 | 150 % | 2025 |
| 26 | Bad Schönborn | 13.529 | 140 % | 2025 |
| 27 | Dettenheim | 6.753 | 135 % | 2025 |
| 28 | Linkenheim-Hochstetten | 12.601 | 135 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Kronau
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kronau?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kronau bei 165 %, für die Grundsteuer A bei 195 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Kronau hoch?
Mit 165 % liegt Kronau auf Platz 1002 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Kronau den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 165 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kronau?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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