Hoßkirch

BW
Baden-Württemberg Ravensburg PLZ 88374 751 Einwohner
Grundsteuer A 670 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 320 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -80 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08436047

Grundsteuer für Hoßkirch berechnen
Auf einen Blick

So steht Hoßkirch im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 320 % liegt Hoßkirch auf Platz 454 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Hoßkirch liegt 3 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ravensburg

Von den 39 Gemeinden im Kreis Ravensburg hat Hoßkirch den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 287 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 320 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Hoßkirch

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hoßkirch 320 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 3 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 192,00 € im Jahr bzw. 48,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 320 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 320 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hoßkirch.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hoßkirch

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 670 % 320 % -80 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ravensburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ravensburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
5 Ebersbach-Musbach 1.705 390 % 2025
6 Riedhausen 811 390 % 2025
7 Bad Wurzach 14.927 385 % 2025
8 Fleischwangen 671 360 % 2025
9 Guggenhausen 193 360 % 2025
10 Weingarten 25.034 353 % 2025
11 Wangen im Allgäu 28.784 330 % 2025
12 Hoßkirch 751 320 % 2025
13 Kißlegg 9.579 305 % 2025
14 Königseggwald 671 300 % 2025
15 Wolfegg 3.845 300 % 2025
16 Ravensburg 50.549 297 % 2025
17 Aitrach 3.059 290 % 2025
18 Leutkirch im Allgäu 24.325 282 % 2025
19 Ebenweiler 1.387 280 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hoßkirch

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hoßkirch?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hoßkirch bei 320 %, für die Grundsteuer A bei 670 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Hoßkirch hoch?

Mit 320 % liegt Hoßkirch auf Platz 454 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hoßkirch den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 320 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hoßkirch?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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