Grundsteuer-Hebesatz Gerlingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Gerlingen (Ludwigsburg) in Baden-Württemberg.
Gerlingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08118019
So steht Gerlingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 150 % liegt Gerlingen auf Platz 1038 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Gerlingen liegt 173 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Ludwigsburg
Von den 39 Gemeinden im Kreis Ludwigsburg hat Gerlingen den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 248 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 150 % gesunken (-210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).
Rechenbeispiel für Gerlingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gerlingen 150 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 173 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 90,00 € im Jahr bzw. 22,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 150 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 150 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gerlingen.
Hebesatz-Entwicklung in Gerlingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 310 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 310 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 310 % | 360 % | 0 % |
| 2025 | 190 % | 150 % | -210 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigsburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 25 | Ingersheim | 6.277 | 212 % | 2025 |
| 26 | Sersheim | 5.405 | 210 % | 2025 |
| 27 | Ditzingen | 22.551 | 200 % | 2025 |
| 28 | Marbach am Neckar | 15.348 | 200 % | 2025 |
| 29 | Steinheim an der Murr | 11.962 | 189 % | 2025 |
| 30 | Hemmingen | 7.871 | 187 % | 2025 |
| 31 | Benningen am Neckar | 6.260 | 180 % | 2025 |
| 32 | Oberriexingen | 3.347 | 180 % | 2025 |
| 33 | Oberstenfeld | 7.505 | 175 % | 2025 |
| 34 | Großbottwar | 7.951 | 170 % | 2025 |
| 35 | Korntal-Münchingen | 19.666 | 165 % | 2025 |
| 36 | Murr | 6.593 | 160 % | 2025 |
| 37 | Affalterbach | 4.362 | 150 % | 2025 |
| 38 | Gerlingen | 18.307 | 150 % | 2025 |
| 39 | Erdmannhausen | 5.191 | 140 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Gerlingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gerlingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gerlingen bei 150 %, für die Grundsteuer A bei 190 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Gerlingen hoch?
Mit 150 % liegt Gerlingen auf Platz 1038 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Gerlingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 150 % gesunken (-210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gerlingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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