Affalterbach

BW
Baden-Württemberg Ludwigsburg PLZ 71563 4.362 Einwohner
Grundsteuer A 610 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 150 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -130 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08118001

Grundsteuer für Affalterbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Affalterbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 150 % liegt Affalterbach auf Platz 1038 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Affalterbach liegt 173 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ludwigsburg

Von den 39 Gemeinden im Kreis Ludwigsburg hat Affalterbach den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 248 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 150 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 280 %).

Rechenbeispiel für Affalterbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Affalterbach 150 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 173 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 90,00 € im Jahr bzw. 22,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 150 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 150 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Affalterbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Affalterbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 280 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 280 % 0 %
2024 (vor der Reform) 280 % 280 % 0 %
2025 610 % 150 % -130 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ludwigsburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigsburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
25 Ingersheim 6.277 212 % 2025
26 Sersheim 5.405 210 % 2025
27 Ditzingen 22.551 200 % 2025
28 Marbach am Neckar 15.348 200 % 2025
29 Steinheim an der Murr 11.962 189 % 2025
30 Hemmingen 7.871 187 % 2025
31 Benningen am Neckar 6.260 180 % 2025
32 Oberriexingen 3.347 180 % 2025
33 Oberstenfeld 7.505 175 % 2025
34 Großbottwar 7.951 170 % 2025
35 Korntal-Münchingen 19.666 165 % 2025
36 Murr 6.593 160 % 2025
37 Affalterbach 4.362 150 % 2025
38 Gerlingen 18.307 150 % 2025
39 Erdmannhausen 5.191 140 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Affalterbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Affalterbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Affalterbach bei 150 %, für die Grundsteuer A bei 610 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Affalterbach hoch?

Mit 150 % liegt Affalterbach auf Platz 1038 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Affalterbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 150 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 280 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Affalterbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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