Bärenthal

BW
Baden-Württemberg Tuttlingen PLZ 78580 484 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 1100 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +720 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08327004

Grundsteuer für Bärenthal berechnen
Auf einen Blick

So steht Bärenthal im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 1100 % liegt Bärenthal auf Platz 3 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Bärenthal liegt 777 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Tuttlingen

Von den 35 Gemeinden im Kreis Tuttlingen hat Bärenthal den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 451 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 1100 % gestiegen (+720 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Bärenthal

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bärenthal 1.100 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 777 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 660,00 € im Jahr bzw. 165,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 1100 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 1100 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bärenthal.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bärenthal

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 380 % 0 %
2025 400 % 1100 % +720 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Tuttlingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Tuttlingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bärenthal 484 1100 % 2025
2 Irndorf 661 830 % 2025
3 Königsheim 634 790 % 2025
4 Reichenbach am Heuberg 448 690 % 2025
5 Kolbingen 1.238 630 % 2025
6 Fridingen an der Donau 3.133 600 % 2025
7 Egesheim 631 565 % 2025
8 Bubsheim 1.447 550 % 2025
9 Mahlstetten 818 540 % 2025
10 Böttingen 1.432 530 % 2025
11 Trossingen 17.538 475 % 2025
12 Immendingen 6.635 470 % 2024
13 Mühlheim an der Donau 3.622 470 % 2025
14 Tuttlingen 37.093 430 % 2025
15 Neuhausen ob Eck 4.093 400 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (35 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bärenthal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bärenthal?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bärenthal bei 1100 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bärenthal hoch?

Mit 1100 % liegt Bärenthal auf Platz 3 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bärenthal den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 1100 % gestiegen (+720 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bärenthal?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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