Grundsteuer-Hebesatz Backnang
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Backnang (Rems-Murr-Kreis) in Baden-Württemberg.
Backnang
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08119008
So steht Backnang im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 330 % liegt Backnang auf Platz 428 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Backnang liegt 7 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rems-Murr-Kreis
Von den 31 Gemeinden im Kreis Rems-Murr-Kreis hat Backnang den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 252 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 330 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).
Rechenbeispiel für Backnang
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Backnang 330 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 7 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 198,00 € im Jahr bzw. 49,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 330 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 330 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Backnang.
Hebesatz-Entwicklung in Backnang
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 405 % | 405 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 405 % | 405 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 405 % | 405 % | 0 % |
| 2025 | 330 % | 330 % | -75 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rems-Murr-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Sulzbach an der Murr | 5.355 | 390 % | 2025 |
| 2 | Spiegelberg | 2.126 | 370 % | 2025 |
| 3 | Murrhardt | 14.490 | 348 % | 2025 |
| 4 | Backnang | 38.615 | 330 % | 2025 |
| 5 | Auenwald | 6.806 | 320 % | 2025 |
| 6 | Großerlach | 2.764 | 285 % | 2025 |
| 7 | Weinstadt | 26.926 | 285 % | 2025 |
| 8 | Aspach | 8.228 | 280 % | 2025 |
| 9 | Alfdorf | 7.237 | 270 % | 2025 |
| 10 | Schwaikheim | 9.934 | 270 % | 2025 |
| 11 | Winnenden | 29.844 | 265 % | 2025 |
| 12 | Fellbach | 46.659 | 255 % | 2025 |
| 13 | Althütte | 4.156 | 250 % | 2025 |
| 14 | Burgstetten | 3.668 | 250 % | 2025 |
| 15 | Schorndorf | 41.469 | 245 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (31 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Backnang
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Backnang?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Backnang bei 330 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Backnang hoch?
Mit 330 % liegt Backnang auf Platz 428 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Backnang den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 330 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Backnang?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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