Albbruck

BW
Baden-Württemberg Waldshut PLZ 79774 7.284 Einwohner
Grundsteuer A 510 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 420 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +60 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08337002

Grundsteuer für Albbruck berechnen
Auf einen Blick

So steht Albbruck im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 420 % liegt Albbruck auf Platz 226 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 78 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Albbruck liegt 97 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Waldshut

Von den 32 Gemeinden im Kreis Waldshut hat Albbruck den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 414 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 420 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).

Rechenbeispiel für Albbruck

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Albbruck 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 97 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Albbruck.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Albbruck

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 360 % 360 % 0 %
2025 510 % 420 % +60 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Waldshut

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Waldshut

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
4 Todtmoos 1.837 560 % 2025
5 Wutach 1.182 550 % 2025
6 Dogern 2.236 520 % 2025
7 Häusern 1.297 507 % 2025
8 Waldshut-Tiengen 25.084 490 % 2025
9 Lauchringen 8.057 480 % 2025
10 Bad Säckingen 17.924 430 % 2025
11 Albbruck 7.284 420 % 2025
12 Görwihl 4.174 412 % 2025
13 Eggingen 1.771 410 % 2025
14 Höchenschwand 2.567 410 % 2025
15 Ühlingen-Birkendorf 5.286 410 % 2025
16 Ibach 341 400 % 2025
17 Stühlingen 5.318 400 % 2025
18 Dachsberg (Südschwarzwald) 1.426 390 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Albbruck

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Albbruck?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Albbruck bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 510 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Albbruck hoch?

Mit 420 % liegt Albbruck auf Platz 226 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 78 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Albbruck den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 420 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Albbruck?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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