Grundsteuer-Hebesatz Albbruck
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Albbruck (Waldshut) in Baden-Württemberg.
Albbruck
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08337002
So steht Albbruck im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 420 % liegt Albbruck auf Platz 226 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 78 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Albbruck liegt 97 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Waldshut
Von den 32 Gemeinden im Kreis Waldshut hat Albbruck den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 414 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 420 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).
Rechenbeispiel für Albbruck
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Albbruck 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 97 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Albbruck.
Hebesatz-Entwicklung in Albbruck
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | 0 % |
| 2025 | 510 % | 420 % | +60 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Waldshut
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 4 | Todtmoos | 1.837 | 560 % | 2025 |
| 5 | Wutach | 1.182 | 550 % | 2025 |
| 6 | Dogern | 2.236 | 520 % | 2025 |
| 7 | Häusern | 1.297 | 507 % | 2025 |
| 8 | Waldshut-Tiengen | 25.084 | 490 % | 2025 |
| 9 | Lauchringen | 8.057 | 480 % | 2025 |
| 10 | Bad Säckingen | 17.924 | 430 % | 2025 |
| 11 | Albbruck | 7.284 | 420 % | 2025 |
| 12 | Görwihl | 4.174 | 412 % | 2025 |
| 13 | Eggingen | 1.771 | 410 % | 2025 |
| 14 | Höchenschwand | 2.567 | 410 % | 2025 |
| 15 | Ühlingen-Birkendorf | 5.286 | 410 % | 2025 |
| 16 | Ibach | 341 | 400 % | 2025 |
| 17 | Stühlingen | 5.318 | 400 % | 2025 |
| 18 | Dachsberg (Südschwarzwald) | 1.426 | 390 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Albbruck
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Albbruck?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Albbruck bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 510 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Albbruck hoch?
Mit 420 % liegt Albbruck auf Platz 226 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 78 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Albbruck den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 420 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Albbruck?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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