Grundsteuer-Hebesatz Friedrichroda
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Friedrichroda (Gotha) in Thüringen.
Friedrichroda
THBerechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16067019
So steht Friedrichroda im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 530 % liegt Friedrichroda auf Platz 24 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Friedrichroda liegt 113 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Gotha
Von den 29 Gemeinden im Kreis Gotha hat Friedrichroda den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 470 % auf 530 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %).
Rechenbeispiel für Friedrichroda
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Friedrichroda 530 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 113 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 318,00 € im Jahr bzw. 79,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 530 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 530 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Friedrichroda.
Hebesatz-Entwicklung in Friedrichroda
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 470 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 470 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 470 % | 0 % |
| 2025 | 400 % | 530 % | +60 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gotha
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Gotha | 45.904 | 540 % | 2025 |
| 2 | Friedrichroda | 7.271 | 530 % | 2025 |
| 3 | Waltershausen | 12.800 | 500 % | 2025 |
| 4 | Nesse-Apfelstädt | 5.998 | 493 % | 2025 |
| 5 | Bad Tabarz | 3.866 | 470 % | 2024 |
| 6 | Tambach-Dietharz/Thür. Wald | 4.353 | 465 % | 2025 |
| 7 | Ohrdruf | 9.903 | 435 % | 2024 |
| 8 | Sonneborn | 1.230 | 404 % | 2024 |
| 9 | Emleben | 669 | 400 % | 2024 |
| 10 | Georgenthal | 7.745 | 400 % | 2024 |
| 11 | Hörsel | 4.552 | 400 % | 2024 |
| 12 | Luisenthal | 1.098 | 400 % | 2024 |
| 13 | Nessetal | 7.891 | 397 % | 2024 |
| 14 | Friemar | 989 | 390 % | 2024 |
| 15 | Zimmernsupra | 339 | 390 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Friedrichroda
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Friedrichroda?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Friedrichroda bei 530 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Friedrichroda hoch?
Mit 530 % liegt Friedrichroda auf Platz 24 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Friedrichroda den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 470 % auf 530 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Friedrichroda?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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