Grundsteuer-Hebesatz Fredeburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Fredeburg (Herzogtum Lauenburg) in Schleswig-Holstein.
Fredeburg
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053030
So steht Fredeburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 290 % liegt Fredeburg auf Platz 1006 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Fredeburg liegt 131 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Herzogtum Lauenburg
Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Fredeburg den 112.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Fredeburg unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Fredeburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Fredeburg 290 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 131 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 174,00 € im Jahr bzw. 43,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 290 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 290 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Fredeburg.
Hebesatz-Entwicklung in Fredeburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 280 % | 290 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 280 % | 290 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 280 % | 290 % | 0 % |
| 2025 | 280 % | 290 % | 0 % |
| 2026 | 280 % | 290 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 107 | Kasseburg | 593 | 297 % | 2026 |
| 108 | Wentorf (Amt Sandesneben) | 719 | 296 % | 2026 |
| 109 | Fitzen | 402 | 295 % | 2026 |
| 110 | Klinkrade | 651 | 293 % | 2026 |
| 111 | Schiphorst | 692 | 291 % | 2026 |
| 112 | Besenthal | 100 | 290 % | 2026 |
| 113 | Brunsmark | 154 | 290 % | 2026 |
| 114 | Fredeburg | 44 | 290 % | 2026 |
| 115 | Göttin | 70 | 290 % | 2026 |
| 116 | Groß Boden | 202 | 290 % | 2026 |
| 117 | Kulpin | 219 | 290 % | 2026 |
| 118 | Panten | 660 | 290 % | 2026 |
| 119 | Havekost | 200 | 288 % | 2026 |
| 120 | Fuhlenhagen | 376 | 286 % | 2026 |
| 121 | Sahms | 469 | 285 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Fredeburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fredeburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Fredeburg bei 290 %, für die Grundsteuer A bei 280 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Fredeburg hoch?
Mit 290 % liegt Fredeburg auf Platz 1006 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Fredeburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Fredeburg unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fredeburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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