Fredeburg

SH
Schleswig-Holstein Herzogtum Lauenburg PLZ 23909 44 Einwohner
Grundsteuer A 280 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 290 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053030

Grundsteuer für Fredeburg berechnen
Auf einen Blick

So steht Fredeburg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 290 % liegt Fredeburg auf Platz 1006 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Fredeburg liegt 131 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Herzogtum Lauenburg

Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Fredeburg den 112.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Fredeburg unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Fredeburg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Fredeburg 290 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 131 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 174,00 € im Jahr bzw. 43,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 290 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 290 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Fredeburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Fredeburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 290 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 290 % 0 %
2024 (vor der Reform) 280 % 290 % 0 %
2025 280 % 290 % 0 %
2026 280 % 290 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Herzogtum Lauenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
107 Kasseburg 593 297 % 2026
108 Wentorf (Amt Sandesneben) 719 296 % 2026
109 Fitzen 402 295 % 2026
110 Klinkrade 651 293 % 2026
111 Schiphorst 692 291 % 2026
112 Besenthal 100 290 % 2026
113 Brunsmark 154 290 % 2026
114 Fredeburg 44 290 % 2026
115 Göttin 70 290 % 2026
116 Groß Boden 202 290 % 2026
117 Kulpin 219 290 % 2026
118 Panten 660 290 % 2026
119 Havekost 200 288 % 2026
120 Fuhlenhagen 376 286 % 2026
121 Sahms 469 285 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Fredeburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fredeburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Fredeburg bei 290 %, für die Grundsteuer A bei 280 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Fredeburg hoch?

Mit 290 % liegt Fredeburg auf Platz 1006 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Fredeburg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Fredeburg unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fredeburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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