Grundsteuer-Hebesatz Christinenthal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Christinenthal (Steinburg) in Schleswig-Holstein.
Christinenthal
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01061021
So steht Christinenthal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 540 % liegt Christinenthal auf Platz 143 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Christinenthal liegt 119 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Steinburg
Von den 111 Gemeinden im Kreis Steinburg hat Christinenthal den 40.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 481 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 45 % auf 540 % gestiegen (+495 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 591 %).
Rechenbeispiel für Christinenthal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Christinenthal 540 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 119 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 324,00 € im Jahr bzw. 81,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 540 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 540 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Christinenthal.
Hebesatz-Entwicklung in Christinenthal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 45 % | 45 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | +380 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | 0 % |
| 2025 | 194 % | 591 % | +166 % |
| 2026 | 140 % | 540 % | -51 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Steinburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 33 | Kellinghusen | 8.091 | 554 % | 2026 |
| 34 | Kronsmoor | 167 | 553 % | 2026 |
| 35 | Kaaks | 434 | 550 % | 2026 |
| 36 | Herzhorn | 1.115 | 548 % | 2026 |
| 37 | Moordiek | 110 | 548 % | 2026 |
| 38 | Kaisborstel | 71 | 544 % | 2026 |
| 39 | Kiebitzreihe | 2.190 | 544 % | 2026 |
| 40 | Christinenthal | 68 | 540 % | 2026 |
| 41 | Kudensee | 111 | 540 % | 2026 |
| 42 | Wrist | 2.340 | 539 % | 2026 |
| 43 | Vaale | 1.233 | 537 % | 2026 |
| 44 | Aebtissinwisch | 48 | 527 % | 2026 |
| 45 | Rosdorf | 354 | 516 % | 2026 |
| 46 | Schenefeld | 2.884 | 515 % | 2026 |
| 47 | Huje | 261 | 510 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (111 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Christinenthal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Christinenthal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Christinenthal bei 540 %, für die Grundsteuer A bei 140 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Christinenthal hoch?
Mit 540 % liegt Christinenthal auf Platz 143 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Christinenthal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 45 % auf 540 % gestiegen (+495 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 591 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Christinenthal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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