Brande-Hörnerkirchen

SH
Schleswig-Holstein Pinneberg PLZ 25364 1.779 Einwohner
Grundsteuer A 430 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 532 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01056010

Grundsteuer für Brande-Hörnerkirchen berechnen
Auf einen Blick

So steht Brande-Hörnerkirchen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 532 % liegt Brande-Hörnerkirchen auf Platz 157 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Brande-Hörnerkirchen liegt 111 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Pinneberg

Von den 49 Gemeinden im Kreis Pinneberg hat Brande-Hörnerkirchen den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 453 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 532 % gestiegen (+172 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Brande-Hörnerkirchen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Brande-Hörnerkirchen 532 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 111 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 319,20 € im Jahr bzw. 79,80 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 532 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 532 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Brande-Hörnerkirchen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Brande-Hörnerkirchen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 425 % +65 %
2025 430 % 532 % +107 %
2026 430 % 532 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Pinneberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Pinneberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Wedel 34.939 630 % 2026
2 Osterhorn 405 600 % 2026
3 Hetlingen 1.451 545 % 2026
4 Brande-Hörnerkirchen 1.779 532 % 2026
5 Heidgraben 2.894 525 % 2026
6 Helgoland 1.297 521 % 2026
7 Heede 837 520 % 2026
8 Haseldorf 1.821 515 % 2026
9 Barmstedt 10.402 510 % 2026
10 Elmshorn 51.375 506 % 2026
11 Pinneberg 44.941 504 % 2026
12 Halstenbek 18.168 500 % 2026
13 Hasloh 3.989 500 % 2026
14 Heist 3.016 500 % 2026
15 Tornesch 14.608 500 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (49 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Brande-Hörnerkirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Brande-Hörnerkirchen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Brande-Hörnerkirchen bei 532 %, für die Grundsteuer A bei 430 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Brande-Hörnerkirchen hoch?

Mit 532 % liegt Brande-Hörnerkirchen auf Platz 157 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Brande-Hörnerkirchen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 532 % gestiegen (+172 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Brande-Hörnerkirchen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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