Grundsteuer-Hebesatz Bendorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bendorf (Rendsburg-Eckernförde) in Schleswig-Holstein.
Bendorf
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058014
So steht Bendorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 120 % liegt Bendorf auf Platz 1086 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Bendorf liegt 301 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde
Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Bendorf den 165.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 120 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 240 %).
Rechenbeispiel für Bendorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bendorf 120 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 301 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 72,00 € im Jahr bzw. 18,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 120 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 120 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bendorf.
Hebesatz-Entwicklung in Bendorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 280 % | 280 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 240 % | 240 % | -40 % |
| 2024 (vor der Reform) | 240 % | 240 % | 0 % |
| 2025 | 90 % | 120 % | -120 % |
| 2026 | 90 % | 120 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 151 | Nienborstel | 604 | 306 % | 2026 |
| 152 | Altenhof | 296 | 300 % | 2026 |
| 153 | Brinjahe | 111 | 300 % | 2026 |
| 154 | Rickert | 1.009 | 300 % | 2026 |
| 155 | Warder | 699 | 300 % | 2026 |
| 156 | Oldenbüttel | 255 | 298 % | 2026 |
| 157 | Grauel | 267 | 296 % | 2026 |
| 158 | Bornholt | 178 | 295 % | 2026 |
| 159 | Arpsdorf | 340 | 290 % | 2026 |
| 160 | Seefeld | 317 | 273 % | 2026 |
| 161 | Hörsten | 66 | 270 % | 2026 |
| 162 | Rade b. Rendsburg | 220 | 260 % | 2026 |
| 163 | Lütjenwestedt | 530 | 245 % | 2026 |
| 164 | Thumby | 373 | 200 % | 2026 |
| 165 | Bendorf | 469 | 120 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bendorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bendorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bendorf bei 120 %, für die Grundsteuer A bei 90 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Bendorf hoch?
Mit 120 % liegt Bendorf auf Platz 1086 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bendorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 120 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 240 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bendorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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