Grundsteuer-Hebesatz Schönfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schönfeld (Meißen) in Sachsen.
Schönfeld
SNBerechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰ | Nichtwohnen: 0,72 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14627250
So steht Schönfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 390 % liegt Schönfeld auf Platz 259 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Schönfeld liegt 15 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Meißen
Von den 28 Gemeinden im Kreis Meißen hat Schönfeld den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 368 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 390 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 370 %).
Rechenbeispiel für Schönfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schönfeld 390 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 15 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,00 € im Jahr bzw. 58,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 390 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 390 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schönfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Schönfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 285 % | 370 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 285 % | 370 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 285 % | 390 % | +20 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Meißen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 6 | Gröditz | 6.587 | 430 % | 2024 |
| 7 | Ebersbach | 4.282 | 428 % | 2024 |
| 8 | Priestewitz | 3.070 | 425 % | 2025 |
| 9 | Lommatzsch | 4.672 | 422 % | 2025 |
| 10 | Lampertswalde | 2.476 | 420 % | 2025 |
| 11 | Strehla | 3.632 | 418 % | 2025 |
| 12 | Nünchritz | 5.285 | 400 % | 2025 |
| 13 | Schönfeld | 1.678 | 390 % | 2024 |
| 14 | Stauchitz | 2.931 | 390 % | 2024 |
| 15 | Thiendorf | 3.793 | 387 % | 2025 |
| 16 | Großenhain | 17.974 | 385 % | 2025 |
| 17 | Meißen | 28.863 | 350 % | 2025 |
| 18 | Röderaue | 2.377 | 350 % | 2025 |
| 19 | Radeburg | 7.578 | 346 % | 2025 |
| 20 | Wülknitz | 1.550 | 325 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (28 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Schönfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schönfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schönfeld bei 390 %, für die Grundsteuer A bei 285 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Schönfeld hoch?
Mit 390 % liegt Schönfeld auf Platz 259 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schönfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 390 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schönfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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