Grundsteuer-Hebesatz Hohenstein-Ernstthal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hohenstein-Ernstthal (Zwickau) in Sachsen.
Hohenstein-Ernstthal
SNBerechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰ | Nichtwohnen: 0,72 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14524120
So steht Hohenstein-Ernstthal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 385 % liegt Hohenstein-Ernstthal auf Platz 288 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Hohenstein-Ernstthal liegt 20 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Zwickau
Von den 33 Gemeinden im Kreis Zwickau hat Hohenstein-Ernstthal den 17.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 383 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 385 % gesunken (-65 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).
Rechenbeispiel für Hohenstein-Ernstthal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenstein-Ernstthal 385 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 20 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 231,00 € im Jahr bzw. 57,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 385 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 385 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenstein-Ernstthal.
Hebesatz-Entwicklung in Hohenstein-Ernstthal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 450 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 450 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 450 % | 0 % |
| 2025 | 396 % | 385 % | -65 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Zwickau
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Niederfrohna | 2.136 | 400 % | 2024 |
| 12 | Oberwiera | 1.023 | 400 % | 2025 |
| 13 | Waldenburg | 3.903 | 400 % | 2025 |
| 14 | Glauchau | 21.341 | 390 % | 2025 |
| 15 | Meerane | 13.708 | 390 % | 2025 |
| 16 | Wildenfels | 3.388 | 390 % | 2025 |
| 17 | Bernsdorf | 2.078 | 385 % | 2024 |
| 18 | Hohenstein-Ernstthal | 13.681 | 385 % | 2025 |
| 19 | St. Egidien | 3.025 | 380 % | 2024 |
| 20 | Wilkau-Haßlau | 9.318 | 374 % | 2025 |
| 21 | Fraureuth | 4.969 | 370 % | 2025 |
| 22 | Kirchberg | 7.621 | 370 % | 2025 |
| 23 | Limbach-Oberfrohna | 23.394 | 370 % | 2025 |
| 24 | Schönberg | 845 | 370 % | 2025 |
| 25 | Hartenstein | 4.403 | 360 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hohenstein-Ernstthal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenstein-Ernstthal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenstein-Ernstthal bei 385 %, für die Grundsteuer A bei 396 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hohenstein-Ernstthal hoch?
Mit 385 % liegt Hohenstein-Ernstthal auf Platz 288 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hohenstein-Ernstthal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 385 % gesunken (-65 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenstein-Ernstthal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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