Grundsteuer-Hebesatz Eppendorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Eppendorf (Mittelsachsen) in Sachsen.
Eppendorf
SNBerechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰ | Nichtwohnen: 0,72 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14522110
So steht Eppendorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 420 % liegt Eppendorf auf Platz 144 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Eppendorf liegt 15 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Mittelsachsen
Von den 52 Gemeinden im Kreis Mittelsachsen hat Eppendorf den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 419 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 420 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 428 %).
Rechenbeispiel für Eppendorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eppendorf 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 15 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eppendorf.
Hebesatz-Entwicklung in Eppendorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 405 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 405 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 315 % | 428 % | +23 % |
| 2025 | – | 420 % | -8 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mittelsachsen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 15 | Mühlau | 2.060 | 450 % | 2025 |
| 16 | Claußnitz | 2.868 | 430 % | 2025 |
| 17 | Königshain-Wiederau | 2.481 | 430 % | 2025 |
| 18 | Lichtenau | 6.854 | 430 % | 2024 |
| 19 | Großschirma | 5.203 | 425 % | 2025 |
| 20 | Zettlitz | 639 | 425 % | 2024 |
| 21 | Altmittweida | 1.831 | 420 % | 2025 |
| 22 | Eppendorf | 3.740 | 420 % | 2025 |
| 23 | Mittweida, Stadt, Hochschulstadt | 13.730 | 420 % | 2024 |
| 24 | Neuhausen/Erzgeb. | 2.418 | 420 % | 2024 |
| 25 | Reinsberg | 2.773 | 420 % | 2024 |
| 26 | Rochlitz, Stadt, Stadt des Roten Porphyr | 5.467 | 420 % | 2024 |
| 27 | Seelitz | 1.591 | 420 % | 2024 |
| 28 | Waldheim | 8.724 | 420 % | 2024 |
| 29 | Hartha | 6.402 | 415 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (52 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Eppendorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eppendorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eppendorf bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 315 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Eppendorf hoch?
Mit 420 % liegt Eppendorf auf Platz 144 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Eppendorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 420 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 428 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eppendorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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