Grundsteuer-Hebesatz Bösenbrunn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bösenbrunn (Vogtlandkreis) in Sachsen.
Bösenbrunn
SNBerechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰ | Nichtwohnen: 0,72 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14523060
So steht Bösenbrunn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 389 % liegt Bösenbrunn auf Platz 284 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Bösenbrunn liegt 16 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Vogtlandkreis
Von den 37 Gemeinden im Kreis Vogtlandkreis hat Bösenbrunn den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 427 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 389 % gesunken (-41 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Bösenbrunn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bösenbrunn 389 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 16 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 233,40 € im Jahr bzw. 58,35 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 389 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 389 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bösenbrunn.
Hebesatz-Entwicklung in Bösenbrunn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 430 % | 0 % |
| 2025 | 270 % | 389 % | -41 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vogtlandkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 23 | Elsterberg | 3.570 | 415 % | 2025 |
| 24 | Treuen | 7.512 | 410 % | 2024 |
| 25 | Eichigt | 1.081 | 405 % | 2024 |
| 26 | Muldenhammer | 2.778 | 400 % | 2024 |
| 27 | Rodewisch | 6.014 | 400 % | 2024 |
| 28 | Rosenbach/Vogtl. | 3.918 | 400 % | 2025 |
| 29 | Triebel/Vogtl. | 1.114 | 400 % | 2024 |
| 30 | Neustadt/Vogtl. | 940 | 395 % | 2025 |
| 31 | Falkenstein/Vogtl. | 7.321 | 390 % | 2025 |
| 32 | Grünbach | 1.616 | 390 % | 2025 |
| 33 | Pöhl | 2.320 | 390 % | 2025 |
| 34 | Bösenbrunn | 1.037 | 389 % | 2025 |
| 35 | Neuensalz | 2.007 | 360 % | 2025 |
| 36 | Steinberg | 2.625 | 350 % | 2024 |
| 37 | Heinsdorfergrund | 1.903 | 300 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bösenbrunn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bösenbrunn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bösenbrunn bei 389 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bösenbrunn hoch?
Mit 389 % liegt Bösenbrunn auf Platz 284 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bösenbrunn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 389 % gesunken (-41 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bösenbrunn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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