Niedere Börde

ST
Sachsen-Anhalt Börde PLZ 39326 6.635 Einwohner
Grundsteuer A 450 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 575 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15083390

Grundsteuer für Niedere Börde berechnen
Auf einen Blick

So steht Niedere Börde im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 575 % liegt Niedere Börde auf Platz 9 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Niedere Börde liegt 153 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Börde

Von den 34 Gemeinden im Kreis Börde hat Niedere Börde den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 405 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 750 % auf 575 % gesunken (-175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 750 %).

Rechenbeispiel für Niedere Börde

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niedere Börde 575 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 153 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 345,00 € im Jahr bzw. 86,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 575 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 575 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niedere Börde.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Niedere Börde

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 450 % 750 % –
2023 (vor der Reform) 450 % 575 % -175 %
2024 (vor der Reform) 450 % 575 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Börde

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Börde

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Niedere Börde 6.635 575 % 2024
2 Burgstall 1.440 520 % 2025
3 Wanzleben-Börde 13.641 500 % 2024
4 Barleben 9.170 450 % 2024
5 Calvörde 3.141 450 % 2025
6 Gröningen 3.313 440 % 2024
7 Kroppenstedt 1.329 440 % 2025
8 Am Großen Bruch 1.988 430 % 2024
9 Ausleben 1.553 430 % 2024
10 Oschersleben (Bode) 18.855 430 % 2024
11 Rogätz 2.167 420 % 2025
12 Wolmirstedt 12.390 420 % 2024
13 Altenhausen 967 400 % 2024
14 Angern 1.890 400 % 2025
15 Flechtingen 2.646 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (34 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Niedere Börde

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niedere Börde?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niedere Börde bei 575 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Niedere Börde hoch?

Mit 575 % liegt Niedere Börde auf Platz 9 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Niedere Börde den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 750 % auf 575 % gesunken (-175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 750 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niedere Börde?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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