Grundsteuer-Hebesatz Burgstall
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Burgstall (Börde) in Sachsen-Anhalt.
Burgstall
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15083120
So steht Burgstall im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 520 % liegt Burgstall auf Platz 16 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Burgstall liegt 98 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Börde
Von den 34 Gemeinden im Kreis Börde hat Burgstall den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 405 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 520 % gestiegen (+170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Burgstall
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burgstall 520 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 98 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 312,00 € im Jahr bzw. 78,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 520 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 520 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burgstall.
Hebesatz-Entwicklung in Burgstall
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 256 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 256 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 256 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | – | 520 % | +170 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Börde
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Niedere Börde | 6.635 | 575 % | 2024 |
| 2 | Burgstall | 1.440 | 520 % | 2025 |
| 3 | Wanzleben-Börde | 13.641 | 500 % | 2024 |
| 4 | Barleben | 9.170 | 450 % | 2024 |
| 5 | Calvörde | 3.141 | 450 % | 2025 |
| 6 | Gröningen | 3.313 | 440 % | 2024 |
| 7 | Kroppenstedt | 1.329 | 440 % | 2025 |
| 8 | Am Großen Bruch | 1.988 | 430 % | 2024 |
| 9 | Ausleben | 1.553 | 430 % | 2024 |
| 10 | Oschersleben (Bode) | 18.855 | 430 % | 2024 |
| 11 | Rogätz | 2.167 | 420 % | 2025 |
| 12 | Wolmirstedt | 12.390 | 420 % | 2024 |
| 13 | Altenhausen | 967 | 400 % | 2024 |
| 14 | Angern | 1.890 | 400 % | 2025 |
| 15 | Flechtingen | 2.646 | 400 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (34 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Burgstall
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burgstall?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burgstall bei 520 %, für die Grundsteuer A bei 256 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Burgstall hoch?
Mit 520 % liegt Burgstall auf Platz 16 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Burgstall den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 520 % gestiegen (+170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burgstall?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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