Benndorf

ST
Sachsen-Anhalt Mansfeld-Südharz PLZ 06308 1.891 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 620 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +170 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15087045

Grundsteuer für Benndorf berechnen
Auf einen Blick

So steht Benndorf im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 620 % liegt Benndorf auf Platz 4 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Benndorf liegt 198 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mansfeld-Südharz

Von den 22 Gemeinden im Kreis Mansfeld-Südharz hat Benndorf den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 470 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 620 % gestiegen (+170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).

Rechenbeispiel für Benndorf

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Benndorf 620 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 198 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 372,00 € im Jahr bzw. 93,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 620 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 620 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Benndorf.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Benndorf

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 450 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 450 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 450 % 0 %
2025 – 620 % +170 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mansfeld-Südharz

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mansfeld-Südharz

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Helbra 3.641 650 % 2025
2 Benndorf 1.891 620 % 2025
3 Allstedt 7.528 550 % 2025
4 Wimmelburg 1.093 550 % 2025
5 Edersleben 916 540 % 2025
6 Blankenheim 1.118 510 % 2025
7 Ahlsdorf 1.489 500 % 2025
8 Hergisdorf 1.383 500 % 2025
9 Bornstedt 766 485 % 2025
10 Klostermansfeld 2.042 480 % 2025
11 Gerbstedt 6.543 460 % 2024
12 Mansfeld 7.946 450 % 2024
13 Eisleben, Lutherstadt 22.225 433 % 2024
14 Sangerhausen 25.163 433 % 2024
15 Kelbra (Kyffhäuser) 3.160 420 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (22 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Benndorf

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Benndorf?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Benndorf bei 620 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Benndorf hoch?

Mit 620 % liegt Benndorf auf Platz 4 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Benndorf den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 620 % gestiegen (+170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Benndorf?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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