Eppelborn

SL
Saarland Neunkirchen PLZ 66571 16.611 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 430 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Saarland: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,34 ‰  |  Nichtwohnen: 0,64 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 10043111

Grundsteuer für Eppelborn berechnen
Auf einen Blick

So steht Eppelborn im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 430 % liegt Eppelborn auf Platz 24 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Saarland liegt bei 429 %, Eppelborn liegt 1 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Neunkirchen

Von den 7 Gemeinden im Kreis Neunkirchen hat Eppelborn den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 427 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 430 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %).

Rechenbeispiel für Eppelborn

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eppelborn 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 429 €, also 1 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,34 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eppelborn.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Eppelborn

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 470 % +50 %
2024 (vor der Reform) 300 % 470 % 0 %
2025 – 430 % -40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Neunkirchen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neunkirchen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Neunkirchen, Kreisstadt 46.896 485 % 2025
2 Ottweiler 14.177 445 % 2025
3 Schiffweiler 15.832 440 % 2025
4 Eppelborn 16.611 430 % 2025
5 Merchweiler 10.081 415 % 2025
6 Spiesen-Elversberg 13.078 392 % 2025
7 Illingen 15.932 383 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (7 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Eppelborn

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eppelborn?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eppelborn bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Eppelborn hoch?

Mit 430 % liegt Eppelborn auf Platz 24 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Eppelborn den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 430 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eppelborn?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Saarland gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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