Niederbrombach

RP
Rheinland-Pfalz Birkenfeld PLZ 55767 493 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 490 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07134057

Grundsteuer für Niederbrombach berechnen
Auf einen Blick

So steht Niederbrombach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 490 % liegt Niederbrombach auf Platz 721 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 68 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Niederbrombach liegt 4 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Birkenfeld

Von den 96 Gemeinden im Kreis Birkenfeld hat Niederbrombach den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 455 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 490 % gestiegen (+90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Niederbrombach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niederbrombach 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 4 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niederbrombach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Niederbrombach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 345 % 490 % +90 %
2024 (vor der Reform) 345 % 490 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Birkenfeld

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Birkenfeld

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Rhaunen 2.281 500 % 2025
8 Rinzenberg 322 500 % 2024
9 Rötsweiler-Nockenthal 458 500 % 2024
10 Schauren 486 500 % 2024
11 Schmißberg 206 500 % 2024
12 Schwollen 462 500 % 2024
13 Sonnenberg-Winnenberg 435 500 % 2024
14 Niederbrombach 493 490 % 2024
15 Abentheuer 425 485 % 2025
16 Kronweiler 310 480 % 2024
17 Krummenau 149 470 % 2024
18 Allenbach 656 465 % 2024
19 Asbach 130 465 % 2024
20 Berglangenbach 464 465 % 2024
21 Berschweiler bei Baumholder 537 465 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (96 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Niederbrombach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niederbrombach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niederbrombach bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Niederbrombach hoch?

Mit 490 % liegt Niederbrombach auf Platz 721 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 68 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Niederbrombach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 490 % gestiegen (+90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niederbrombach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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