Mörlen

RP
Rheinland-Pfalz Westerwaldkreis PLZ 57583 534 Einwohner
Grundsteuer A 395 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 495 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07143264

Grundsteuer für Mörlen berechnen
Auf einen Blick

So steht Mörlen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 495 % liegt Mörlen auf Platz 696 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Mörlen liegt 9 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Westerwaldkreis

Von den 192 Gemeinden im Kreis Westerwaldkreis hat Mörlen den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 483 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 395 % auf 495 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 395 %).

Rechenbeispiel für Mörlen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mörlen 495 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 9 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 297,00 € im Jahr bzw. 74,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 495 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 495 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mörlen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mörlen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 395 % –
2023 (vor der Reform) 395 % 495 % +100 %
2024 (vor der Reform) 395 % 495 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Westerwaldkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Westerwaldkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
30 Linden 145 510 % 2025
31 Gemünden 1.053 500 % 2024
32 Kaden 569 500 % 2024
33 Neunkhausen 1.040 500 % 2025
34 Oberelbert 1.225 500 % 2024
35 Wahlrod 913 500 % 2025
36 Gehlert 596 496 % 2025
37 Mörlen 534 495 % 2024
38 Giesenhausen 334 493 % 2025
39 Ailertchen 665 490 % 2024
40 Bölsberg 221 485 % 2025
41 Stockhausen-Illfurth 422 485 % 2025
42 Weltersburg 300 485 % 2024
43 Sessenbach 514 480 % 2024
44 Alsbach 633 475 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (192 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mörlen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mörlen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mörlen bei 495 %, für die Grundsteuer A bei 395 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Mörlen hoch?

Mit 495 % liegt Mörlen auf Platz 696 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mörlen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 395 % auf 495 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 395 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mörlen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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