Grundsteuer-Hebesatz Messerich
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Messerich (Eifelkreis Bitburg-Prüm) in Rheinland-Pfalz.
Messerich
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07232079
So steht Messerich im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 465 % liegt Messerich auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Messerich liegt 21 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm
Von den 234 Gemeinden im Kreis Eifelkreis Bitburg-Prüm hat Messerich den 105.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 432 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 475 % auf 465 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 475 %).
Rechenbeispiel für Messerich
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Messerich 465 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 21 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 279,00 € im Jahr bzw. 69,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 465 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 465 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Messerich.
Hebesatz-Entwicklung in Messerich
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 475 % | 475 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 475 % | 475 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 475 % | 475 % | 0 % |
| 2025 | 345 % | 465 % | -10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Eifelkreis Bitburg-Prüm
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 127 | Hüttingen an der Kyll | 317 | 465 % | 2024 |
| 128 | Hüttingen bei Lahr | 151 | 465 % | 2024 |
| 129 | Idenheim | 424 | 465 % | 2024 |
| 130 | Idesheim | 408 | 465 % | 2024 |
| 131 | Kaschenbach | 65 | 465 % | 2025 |
| 132 | Leidenborn | 202 | 465 % | 2025 |
| 133 | Malbergweich | 375 | 465 % | 2024 |
| 134 | Messerich | 546 | 465 % | 2025 |
| 135 | Muxerath | 40 | 465 % | 2024 |
| 136 | Nattenheim | 562 | 465 % | 2024 |
| 137 | Neuheilenbach | 244 | 465 % | 2025 |
| 138 | Niederweis | 269 | 465 % | 2024 |
| 139 | Niehl | 66 | 465 % | 2024 |
| 140 | Oberstedem | 72 | 465 % | 2024 |
| 141 | Peffingen | 218 | 465 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (234 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Messerich
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Messerich?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Messerich bei 465 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Messerich hoch?
Mit 465 % liegt Messerich auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Messerich den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 475 % auf 465 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 475 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Messerich?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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