Grundsteuer-Hebesatz Mauschbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Mauschbach (Südwestpfalz) in Rheinland-Pfalz.
Mauschbach
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07340218
So steht Mauschbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 353 % liegt Mauschbach auf Platz 2227 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Mauschbach liegt 133 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Südwestpfalz
Von den 84 Gemeinden im Kreis Südwestpfalz hat Mauschbach den 84.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 492 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 290 % auf 353 % gestiegen (+63 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 278 %).
Rechenbeispiel für Mauschbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mauschbach 353 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 133 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 211,80 € im Jahr bzw. 52,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 353 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 353 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mauschbach.
Hebesatz-Entwicklung in Mauschbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 255 % | 290 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 255 % | 278 % | -12 % |
| 2024 (vor der Reform) | 290 % | 353 % | +75 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Südwestpfalz
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 70 | Schauerberg | 187 | 465 % | 2024 |
| 71 | Schindhard | 509 | 465 % | 2024 |
| 72 | Schmalenberg | 748 | 465 % | 2024 |
| 73 | Schmitshausen | 389 | 465 % | 2024 |
| 74 | Schwanheim | 565 | 465 % | 2024 |
| 75 | Spirkelbach | 635 | 465 % | 2024 |
| 76 | Steinalben | 374 | 465 % | 2024 |
| 77 | Thaleischweiler-Fröschen | 2.696 | 465 % | 2024 |
| 78 | Waldfischbach-Burgalben | 4.185 | 465 % | 2024 |
| 79 | Walshausen | 307 | 465 % | 2024 |
| 80 | Weselberg | 1.329 | 465 % | 2024 |
| 81 | Wiesbach | 466 | 465 % | 2024 |
| 82 | Wilgartswiesen | 937 | 465 % | 2024 |
| 83 | Winterbach (Pfalz) | 503 | 465 % | 2024 |
| 84 | Mauschbach | 296 | 353 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (84 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Mauschbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mauschbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mauschbach bei 353 %, für die Grundsteuer A bei 290 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Mauschbach hoch?
Mit 353 % liegt Mauschbach auf Platz 2227 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Mauschbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 290 % auf 353 % gestiegen (+63 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 278 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mauschbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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