Grundsteuer-Hebesatz Knöringen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Knöringen (Südliche Weinstraße) in Rheinland-Pfalz.
Knöringen
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07337050
So steht Knöringen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 465 % liegt Knöringen auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Knöringen liegt 21 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Südliche Weinstraße
Von den 75 Gemeinden im Kreis Südliche Weinstraße hat Knöringen den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 470 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 465 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 365 %).
Rechenbeispiel für Knöringen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Knöringen 465 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 21 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 279,00 € im Jahr bzw. 69,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 465 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 465 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Knöringen.
Hebesatz-Entwicklung in Knöringen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 365 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | +100 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Südliche Weinstraße
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 40 | Impflingen | 1.015 | 465 % | 2024 |
| 41 | Insheim | 2.193 | 465 % | 2024 |
| 42 | Kapellen-Drusweiler | 986 | 465 % | 2024 |
| 43 | Kapsweyer | 881 | 465 % | 2024 |
| 44 | Kirrweiler (Pfalz) | 2.132 | 465 % | 2024 |
| 45 | Kleinfischlingen | 324 | 465 % | 2024 |
| 46 | Klingenmünster | 2.197 | 465 % | 2024 |
| 47 | Knöringen | 435 | 465 % | 2024 |
| 48 | Leinsweiler | 512 | 465 % | 2024 |
| 49 | Münchweiler am Klingbach | 215 | 465 % | 2024 |
| 50 | Niederhorbach | 460 | 465 % | 2024 |
| 51 | Niederotterbach | 331 | 465 % | 2024 |
| 52 | Oberhausen | 438 | 465 % | 2024 |
| 53 | Oberotterbach | 1.123 | 465 % | 2024 |
| 54 | Oberschlettenbach | 118 | 465 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (75 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Knöringen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Knöringen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Knöringen bei 465 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Knöringen hoch?
Mit 465 % liegt Knöringen auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Knöringen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 465 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 365 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Knöringen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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