Hasselbach

RP
Rheinland-Pfalz Altenkirchen (Westerwald) PLZ 57635 300 Einwohner
Grundsteuer A 360 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 480 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132046

Grundsteuer für Hasselbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Hasselbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 480 % liegt Hasselbach auf Platz 773 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Hasselbach liegt 6 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Hasselbach den 69.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 480 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 365 %).

Rechenbeispiel für Hasselbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hasselbach 480 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 6 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 288,00 € im Jahr bzw. 72,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 480 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 480 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hasselbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hasselbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 480 % +115 %
2024 (vor der Reform) 360 % 480 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
69 Bitzen 763 480 % 2024
70 Bürdenbach 617 480 % 2024
71 Burglahr 477 480 % 2024
72 Eichen 533 480 % 2024
73 Fiersbach 275 480 % 2024
74 Gieleroth 664 480 % 2024
75 Güllesheim 758 480 % 2024
76 Hasselbach 300 480 % 2024
77 Kircheib 553 480 % 2025
78 Rott 408 480 % 2024
79 Bruchertseifen 827 475 % 2024
80 Volkerzen 68 475 % 2024
81 Wölmersen 373 475 % 2024
82 Birkenbeul 418 470 % 2024
83 Etzbach 1.326 470 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hasselbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hasselbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hasselbach bei 480 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Hasselbach hoch?

Mit 480 % liegt Hasselbach auf Platz 773 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hasselbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 480 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 365 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hasselbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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