Grundsteuer-Hebesatz Forst
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Forst (Altenkirchen (Westerwald)) in Rheinland-Pfalz.
Forst
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132034
So steht Forst im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 470 % liegt Forst auf Platz 838 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Forst liegt 16 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Forst den 82.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 470 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 450 %).
Rechenbeispiel für Forst
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Forst 470 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 16 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 282,00 € im Jahr bzw. 70,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 470 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 470 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Forst.
Hebesatz-Entwicklung in Forst
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 450 % | 470 % | +20 % |
| 2024 (vor der Reform) | 450 % | 470 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 77 | Kircheib | 553 | 480 % | 2025 |
| 78 | Rott | 408 | 480 % | 2024 |
| 79 | Bruchertseifen | 827 | 475 % | 2024 |
| 80 | Volkerzen | 68 | 475 % | 2024 |
| 81 | Wölmersen | 373 | 475 % | 2024 |
| 82 | Birkenbeul | 418 | 470 % | 2024 |
| 83 | Etzbach | 1.326 | 470 % | 2024 |
| 84 | Forst | 599 | 470 % | 2024 |
| 85 | Isert | 114 | 470 % | 2024 |
| 86 | Oberlahr | 800 | 470 % | 2024 |
| 87 | Racksen | 139 | 470 % | 2024 |
| 88 | Berod bei Hachenburg | 637 | 465 % | 2024 |
| 89 | Birnbach | 657 | 465 % | 2024 |
| 90 | Busenhausen | 346 | 465 % | 2024 |
| 91 | Daaden | 4.257 | 465 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Forst
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Forst?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Forst bei 470 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Forst hoch?
Mit 470 % liegt Forst auf Platz 838 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Forst den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 470 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Forst?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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