Billigheim-Ingenheim

RP
Rheinland-Pfalz Südliche Weinstraße PLZ 76831 3.846 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 465 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07337007

Grundsteuer für Billigheim-Ingenheim berechnen
Auf einen Blick

So steht Billigheim-Ingenheim im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 465 % liegt Billigheim-Ingenheim auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Billigheim-Ingenheim liegt 21 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Südliche Weinstraße

Von den 75 Gemeinden im Kreis Südliche Weinstraße hat Billigheim-Ingenheim den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 470 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 465 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 365 %).

Rechenbeispiel für Billigheim-Ingenheim

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Billigheim-Ingenheim 465 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 21 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 279,00 € im Jahr bzw. 69,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 465 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 465 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Billigheim-Ingenheim.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Billigheim-Ingenheim

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 345 % 465 % +100 %
2024 (vor der Reform) 345 % 465 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Südliche Weinstraße

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Südliche Weinstraße

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
8 Rhodt unter Rietburg 1.130 480 % 2024
9 Essingen 2.255 475 % 2024
10 Gleiszellen-Gleishorbach 768 470 % 2024
11 Maikammer 4.382 470 % 2024
12 Sankt Martin 1.651 470 % 2024
13 Vorderweidenthal 634 470 % 2024
14 Altdorf 937 465 % 2025
15 Billigheim-Ingenheim 3.846 465 % 2024
16 Birkenhördt 629 465 % 2024
17 Birkweiler 721 465 % 2024
18 Böbingen 761 465 % 2025
19 Böllenborn 226 465 % 2024
20 Bornheim 1.521 465 % 2024
21 Burrweiler 768 465 % 2024
22 Dernbach 445 465 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (75 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Billigheim-Ingenheim

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Billigheim-Ingenheim?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Billigheim-Ingenheim bei 465 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Billigheim-Ingenheim hoch?

Mit 465 % liegt Billigheim-Ingenheim auf Platz 875 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Billigheim-Ingenheim den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 465 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 365 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Billigheim-Ingenheim?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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