Recklinghausen

NW
Nordrhein-Westfalen Recklinghausen PLZ 45657 114.851 Einwohner
Grundsteuer A 490 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 663 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -32 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05562032

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Recklinghausen berechnen
Auf einen Blick

So steht Recklinghausen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 663 % liegt Recklinghausen auf Platz 228 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Recklinghausen liegt 48 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Recklinghausen

Von den 10 Gemeinden im Kreis Recklinghausen hat Recklinghausen den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 817 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 663 % gesunken (-32 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %).

Rechenbeispiel für Recklinghausen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Recklinghausen 663 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 48 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 397,80 € im Jahr bzw. 99,45 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 663 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 663 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Recklinghausen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Recklinghausen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 390 % 695 % –
2023 (vor der Reform) 390 % 695 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 695 % 0 %
2025 490 % 663 % -32 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Recklinghausen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Recklinghausen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Gladbeck 75.647 929 % 2025
2 Herten 60.707 920 % 2025
3 Dorsten 74.783 870 % 2025
4 Castrop-Rauxel 72.353 825 % 2025
5 Datteln 34.972 825 % 2025
6 Haltern am See 38.029 825 % 2026
7 Oer-Erkenschwick 31.499 825 % 2025
8 Marl 86.899 790 % 2026
9 Waltrop 29.125 700 % 2025
10 Recklinghausen 114.851 663 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Recklinghausen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Recklinghausen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Recklinghausen bei 663 %, für die Grundsteuer A bei 490 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Recklinghausen hoch?

Mit 663 % liegt Recklinghausen auf Platz 228 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Recklinghausen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 663 % gesunken (-32 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Recklinghausen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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