Grundsteuer-Hebesatz Recklinghausen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Recklinghausen (Recklinghausen) in Nordrhein-Westfalen.
Recklinghausen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05562032
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Recklinghausen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 663 % liegt Recklinghausen auf Platz 228 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Recklinghausen liegt 48 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Recklinghausen
Von den 10 Gemeinden im Kreis Recklinghausen hat Recklinghausen den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 817 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 663 % gesunken (-32 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %).
Rechenbeispiel für Recklinghausen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Recklinghausen 663 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 48 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 397,80 € im Jahr bzw. 99,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 663 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 663 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Recklinghausen.
Hebesatz-Entwicklung in Recklinghausen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 390 % | 695 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 390 % | 695 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 695 % | 0 % |
| 2025 | 490 % | 663 % | -32 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Recklinghausen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Gladbeck | 75.647 | 929 % | 2025 |
| 2 | Herten | 60.707 | 920 % | 2025 |
| 3 | Dorsten | 74.783 | 870 % | 2025 |
| 4 | Castrop-Rauxel | 72.353 | 825 % | 2025 |
| 5 | Datteln | 34.972 | 825 % | 2025 |
| 6 | Haltern am See | 38.029 | 825 % | 2026 |
| 7 | Oer-Erkenschwick | 31.499 | 825 % | 2025 |
| 8 | Marl | 86.899 | 790 % | 2026 |
| 9 | Waltrop | 29.125 | 700 % | 2025 |
| 10 | Recklinghausen | 114.851 | 663 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Recklinghausen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Recklinghausen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Recklinghausen bei 663 %, für die Grundsteuer A bei 490 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Recklinghausen hoch?
Mit 663 % liegt Recklinghausen auf Platz 228 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Recklinghausen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 663 % gesunken (-32 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Recklinghausen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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