Nümbrecht

NW
Nordrhein-Westfalen Oberbergischer Kreis PLZ 51588 17.529 Einwohner
Grundsteuer A 299 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 730 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +55 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05374032

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Nümbrecht berechnen
Auf einen Blick

So steht Nümbrecht im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 730 % liegt Nümbrecht auf Platz 149 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Nümbrecht liegt 19 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Oberbergischer Kreis

Von den 13 Gemeinden im Kreis Oberbergischer Kreis hat Nümbrecht den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 870 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 488 % auf 730 % gestiegen (+242 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 675 %).

Rechenbeispiel für Nümbrecht

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nümbrecht 730 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 19 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 438,00 € im Jahr bzw. 109,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 730 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 730 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nümbrecht.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Nümbrecht

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 323 % 488 % –
2023 (vor der Reform) 326 % 495 % +7 %
2024 (vor der Reform) 329 % 675 % +180 %
2025 299 % 730 % +55 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Oberbergischer Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Oberbergischer Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Lindlar 21.521 1491 % 2025
2 Wipperfürth 21.480 1183 % 2026
3 Bergneustadt 18.701 1050 % 2025
4 Morsbach 10.477 950 % 2026
5 Marienheide 13.242 900 % 2026
6 Hückeswagen 14.416 830 % 2025
7 Waldbröl 19.716 815 % 2025
8 Gummersbach 51.332 795 % 2025
9 Reichshof 18.509 785 % 2025
10 Nümbrecht 17.529 730 % 2025
11 Wiehl 25.213 645 % 2026
12 Engelskirchen 19.775 603 % 2025
13 Radevormwald 21.457 532 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Nümbrecht

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nümbrecht?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nümbrecht bei 730 %, für die Grundsteuer A bei 299 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Nümbrecht hoch?

Mit 730 % liegt Nümbrecht auf Platz 149 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Nümbrecht den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 488 % auf 730 % gestiegen (+242 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 675 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nümbrecht?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

Grundsteuer für Nümbrecht berechnen

Kostenlos und ohne Anmeldung — mit dem aktuellen Hebesatz von 730 %.

Jetzt berechnen