Grundsteuer-Hebesatz Nümbrecht
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Nümbrecht (Oberbergischer Kreis) in Nordrhein-Westfalen.
Nümbrecht
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05374032
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Nümbrecht im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 730 % liegt Nümbrecht auf Platz 149 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Nümbrecht liegt 19 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Oberbergischer Kreis
Von den 13 Gemeinden im Kreis Oberbergischer Kreis hat Nümbrecht den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 870 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 488 % auf 730 % gestiegen (+242 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 675 %).
Rechenbeispiel für Nümbrecht
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nümbrecht 730 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 19 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 438,00 € im Jahr bzw. 109,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 730 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 730 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nümbrecht.
Hebesatz-Entwicklung in Nümbrecht
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 323 % | 488 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 326 % | 495 % | +7 % |
| 2024 (vor der Reform) | 329 % | 675 % | +180 % |
| 2025 | 299 % | 730 % | +55 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Oberbergischer Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Lindlar | 21.521 | 1491 % | 2025 |
| 2 | Wipperfürth | 21.480 | 1183 % | 2026 |
| 3 | Bergneustadt | 18.701 | 1050 % | 2025 |
| 4 | Morsbach | 10.477 | 950 % | 2026 |
| 5 | Marienheide | 13.242 | 900 % | 2026 |
| 6 | Hückeswagen | 14.416 | 830 % | 2025 |
| 7 | Waldbröl | 19.716 | 815 % | 2025 |
| 8 | Gummersbach | 51.332 | 795 % | 2025 |
| 9 | Reichshof | 18.509 | 785 % | 2025 |
| 10 | Nümbrecht | 17.529 | 730 % | 2025 |
| 11 | Wiehl | 25.213 | 645 % | 2026 |
| 12 | Engelskirchen | 19.775 | 603 % | 2025 |
| 13 | Radevormwald | 21.457 | 532 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Nümbrecht
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nümbrecht?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nümbrecht bei 730 %, für die Grundsteuer A bei 299 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Nümbrecht hoch?
Mit 730 % liegt Nümbrecht auf Platz 149 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Nümbrecht den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 488 % auf 730 % gestiegen (+242 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 675 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nümbrecht?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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