Grundsteuer-Hebesatz Marienmünster
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Marienmünster (Höxter) in Nordrhein-Westfalen.
Marienmünster
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05762024
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Marienmünster im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 677 % liegt Marienmünster auf Platz 209 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Marienmünster liegt 34 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Höxter
Von den 10 Gemeinden im Kreis Höxter hat Marienmünster den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 728 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 677 % gestiegen (+198 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 493 %).
Rechenbeispiel für Marienmünster
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Marienmünster 677 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 34 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 406,20 € im Jahr bzw. 101,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 677 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 677 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Marienmünster.
Hebesatz-Entwicklung in Marienmünster
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 274 % | 479 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 274 % | 493 % | +14 % |
| 2024 (vor der Reform) | 274 % | 493 % | 0 % |
| 2025 | 258 % | 677 % | +184 % |
| 2026 | – | 677 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Höxter
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Höxter | 27.908 | 920 % | 2025 |
| 2 | Steinheim | 12.000 | 789 % | 2025 |
| 3 | Beverungen | 12.595 | 759 % | 2025 |
| 4 | Bad Driburg | 18.876 | 755 % | 2025 |
| 5 | Brakel | 16.152 | 748 % | 2025 |
| 6 | Warburg | 23.210 | 745 % | 2026 |
| 7 | Marienmünster | 4.758 | 677 % | 2026 |
| 8 | Willebadessen | 8.172 | 663 % | 2025 |
| 9 | Nieheim | 6.031 | 639 % | 2025 |
| 10 | Borgentreich | 8.454 | 583 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Marienmünster
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marienmünster?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Marienmünster bei 677 %, für die Grundsteuer A bei 258 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Marienmünster hoch?
Mit 677 % liegt Marienmünster auf Platz 209 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Marienmünster den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 677 % gestiegen (+198 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 493 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Marienmünster?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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